Kinderfreibetrag 2015

Der Kinderfreibetrag 2015

Keine Änderungen ergeben sich für den Kinderfreibetrag 2015 gegenüber dem Kinderfreibetrag 2014. Unverändert können je Kind 7.008 Euro steuerlich geltend gemacht werden. Wichtig dabei – es besteht wahlweise die Option Kindergeld ausgezahlt zu bekommen, oder aber den Kinderfreibetrag bei der persönlichen Einkommensteuer anrechnen zu lassen. Beides zusammen würde sicherlich nachhaltig dazu beitragen Familien zu entlasten, eine entsprechende Regelung ist aber nach geltender Steuergesetzgebung weder statthaft noch in Planung.

Lohnsteuer-Freibetrag 2015

Neben dem Kinderfreibetrag lohnt es sich auch einen Blick auf weitere Freibeträge zu werfen. So können Angestellte, die z.B. einen längeren Fahrtweg zu Ihrem Arbeitsort überwinden müssen, oder bei den Kosten für zusätzliche Kinderbetreuung anfallen bereits vorab einen Freibetrag bei dem für sie zuständigen Finanzamt hinterlegen lassen. Als Stichtag für das Jahr 2015 gilt der 31. Januar 2015 – wer bis zu diesem Tag postalisch oder mittlerweile auch elektronisch einen entsprechenden Antrag eingereicht hat, kann bereits während des Jahres von seinem Freibetrag profitieren und muss nicht bis zur Abgabe der Einkommensteuererklärung auf eine Rückerstattung durch das Finanzamt warten.

Kinderzuschlag 2015

Wer über kein eigenes Einkommen oder ein sehr geringes eigenes Einkommen verfügt, wird keinen Kinderfreibetrag und keinen Lohnsteuerfreibetrag wählen, sondern ggf. den zusätzlichen Vorteil des Kinderzugschlags ausnutzen können. Dieser wird auch im Jahr 2015 auf Antrag ausgeschüttet sofern Eltern gemeinsam über mehr als 900 Euro und Alleinerziehende über mehr als 600 Euro Einkommen verfügen (jeweils Kinderzuschlag Mindesteinkommensgrenze). Den Antrag auf Kinderzuschlag gibt es bei der zuständigen Familienkasse, ob dieser Antrag bewilligt wird, ist Gegenstand einer Einzelfallprüfung. Der Höchstbetrag je Kind ist auf 140,- Euro / Monat beschränkt und soll ausdrücklich als Ergänzungsleistung zum Kindergeld verstanden werden.

Kinderfreibetrag 2014

Schon mit der Gründung der deutschen Bundesrepublik 1949 im Rahmen der Einkommenssteuer Gesetzgebung wurde Eltern das Recht auf Kinderfreibeträge eingeräumt. Der Kinderfreibetrag ist als gesetzlich basierter Leistungsausgleich gestaltet, der Familien ein steuerfreies Existenzminimum gewährleistet. Der Kinderfreibetrag ist nichts anderes als ein steuerlicher Freibetrag, auf welchen Eltern oder Alleinerziehende von Geburt des Kindes bis zumindest zur Vollendung dessen 18. Lebensjahres einen Anspruch stellen können.

Neue Regelungen bzgl. Kinderfreibetrag 2014: Die Reform 2014 ist aufgrund einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes angezettelt worden. Auf dessen Entscheidung hin soll keine Steuer auf das Existenzminimum von Kindern erhoben werden. Dieser Basisfreibetrag wird in regelmäßigem Abstand schriftlich fixiert. 2014 werden Kinderfreibeträge nicht mehr automatisch in die Lohnsteuerkarte übernommen. Es muss eine Beantragung durch die erziehungsberechtigte Person erfolgen.

Anspruch auf Kinderfreibetrag 2014

Anspruch auf den Beitrag haben 2014: – Elternteile, die zur Zahlung der Einkommenssteuer verpflichtet sind, egal ob sie verheiratet, allein erziehend oder geschieden sind. Soll nur einem Partner gezahlt werden, muss nachgewiesen werden, dass er zwei Drittel des Unterhalts für das Kind leistet, das auch in seinem Haushalt wohnt; – Ausnahmsweise können Großeltern den Freibetrag beantragen. Keinen Anspruch auf den Kinderfreibetrag 2014 haben Hartz IV-Empfänger oder sonstige Sozialhilfeempfänger. Ab der Volljährigkeit kann ein Kinderfreibetrag geltend oder Anspruch auf Kindergeld gemacht werden, wenn sich das Kind noch in der ersten Ausbildung befindet. Für Kinder mit physischen bzw. psychischen Behinderungen wird Kindergeld jenseits des 25. Lebensjahres gewährleistet.

Außerdem gilt ab 2014, dass die Berechnung zwischen Kinderfreibetrag und Kindergeld vonseiten des Finanzamtes nicht mehr automatisch vonstatten gehen wird. Der Freibetrag wird für 2014 erhöht und beträgt in den Steuerklassen 1 und 2 7008 Euro. In der Steuerklasse 4 wird der Freibetrag zwischen den Eltern geteilt. Er liegt 2014 bei 3504 Euro pro Person sowie Kind.

Kindergeld oder Freibetrag?

Das Kindergeld für die ersten und zweiten Kinder beträgt 184 Euro pro Kind und Monat. Prinzipiell kann jedes Elternpaar oder jeder Alleinerziehende entscheiden, ob es besser ist, den Freibetrag voll auszuschöpfen bzw. Kindergeld zu beantragen. Das Kindergeld wird monatlich gewährt und in der Steuererklärung berücksichtigt. Es wird mit dem Kinderfreibetrag verrechnet. Für Personen, die wenig oder keine Steuern zahlen müssen, ist der Bezug des Kindergelds die günstigere Variante.

Zu Steuererklärung und Freibetrag: Der Kinderfreibetrag hat in der Steuererklärung geltend gemacht zu werden. Er muss in der Anlage Kind beantragt werden

Steuern 2013 – Kinderfreibeträge

Im deutschen Steuerrecht herrscht insbesondere bei der Lohn- und Einkommensteuer das Prinzip, dass das Existenzminimum bzw. eine Mindestausstattung an Einkommen nicht steuerpflichtig sein soll. Dieses Prinzip dementsprechend starke Schultern mehr und schwache Schultern weniger tragen sollten, wird bei den Freibeträgen für Erwachsene und Kinder berücksichtigt. Allerdings gibt es im Jahr 2013 keine Steigerung der Kinderfreibeträge. Die Bundesregierung verweist in diesem Zusammenhang auf einen regelmäßig erstellten Bericht zum Existenzminimum. Dieser würde für das Jahr 2013 eine Erhöhung des Steuerfreibetrages für Erwachsene um 348 Euro auf 8.342 Euro vorsehen. Die Kinderfreibeträge bleiben also für das Jahr 2013 unverändert bei 4.848 Euro jährlich für jedes zu berücksichtigende Kind.

Das zu versteuernde Jahres-Einkommen einer Familie oder eines Alleinerziehenden wird um die Gesamtsumme der Kinderfreibeträge gekürzt, womit eine Entlastung in Höhe der Summe der Kinderfreibeträge multipliziert mit dem jeweiligen Grenzsteuersatz verbunden ist.

Kinderfreibetrag – Bewertung und Kritik durch unterschiedliche politische Farben

Die meisten Menschen sind davon überzeugt, dass das Existenzminimum für Erwachsene und Kinder unterschiedlich hoch ausfallen sollte. Während ein Steuerfreibetrag von 8.342 Euro für einen Erwachsenen angemessen erscheint, ist die exakte Höhe und Wirkungsweise des Kinderfreibetrages zwischen der Regierung und den Oppositionsparteien umstritten. So kritisieren insbesondere die Grünen, dass dieser Kinderfreibetrag von der Steuerbemessungsgrundlage abgezogen werden würde. Familien mit einem höheren Steuersatz würden also eine höhere Entlastung als Geringverdiener bekommen.

Im Grunde zeigen sich in der Diskussion um den Kinderfreibetrag die unterschiedlichen Meinungen und Ansätze in der Familienpolitik. Über die politischen Farben hinweg dürfte aber unbestritten sein, dass der Kinderfreibetrag regelmäßig angepasst bzw. erhöht werden sollte. Allerdings hat die Koalition aus CDU/CSU und FDP diesen Kinderfreibetrag seit 2010 nicht mehr erhöht. Angesichts steigender Preise für Wohnen, Energie und Lebensmittel sehen viele also die erst 2014 fällige Erhöhung als überfällig an.

Das individuelle Kinderglück bringt Vorteile, aber auch Kosten

Ein Traum vieler: eine Familie mit Kindern und ein eigenes Heim. Das Kinder sehr kostenintensiv sind, ist bekannt. Da bietet sich kaum noch eine Möglichkeit für den Durchschnittsbürger, auch noch das Geld zu erarbeiten, um eine Wohnbaufinanzierung zu ermöglichen. Eigenheimzuschüsse sind gestrichen worden, doch versuchen nun die Kommunen zu helfen mit Förderdarlehen für die Wohnbaufinanzierung und Kosten für das Eigenheim.

Ein besonderer Aspekt stellt die Wohnbaufinanzierung der Kommunen und Kirchen dar. Diese vergeben Baugrundstücke mit verbilligten Konditionen, bieten Zuschüsse der Kosten für das Eigenheim oder stellen Rabatte für Grundstücke zu Verfügung, die auf ein Erbbaurecht basieren. Diese werden speziell für Familien mit Kindern angeboten. Sie können je nach Kommune pro Kind mit Vergünstigungen von rund zehn Prozent rechnen, maximal vierzig Prozent in den gesamten Vergünstigungen. Andere Kommunen bieten Zuschüsse zur Wohnbaufinanzierung von bis zu 5.000 Euro pro Kind an. Hier lohnt es sich, auf städtische Grundstücke zurückzugreifen.

Das Eigenheim muss für Familien mit Kindern dementsprechend über eine größere Wohnfläche verfügen, als das Eigenheim für Alleinstehende. So steigen nicht nur die Kosten für das Eigenheim, sondern auch Ihre Energiekosten im neuen Zuhause.
Zwar sind die KfW-Förderungen für Energiesparhäuser nicht extra für Familien mit Kindern ausgelegt, doch können Sie bei dem energiesparenden Bau/Umbau die Kreditkonditionen gravierende Vergünstigungen erhalten. Mit einem derzeitigen Zins ab 2,47 Prozent jährlich und beginnenden Laufzeit von 10 Jahren und der monatlichen Kostenersparnis des Energieverbrauches Ihrer Familie, rentiert sich diese Förderung, zumal dazu die steuerlichen Vergünstigungen für Ihre Kinder ebenfalls die Kosten für das Eigenheim senken.

Kinderfreibetrag 2012 – das gilt für den Kinder Freibetrag 2012

In diesem Jahr ist eine Vielzahl von Neuerungen in Kraft getreten, von der Eltern profitieren können. Spürbar wird das für Eltern, auch beim Kinderfreibetrag 2012, wenn sie die Steuererklärung für das laufende Kalenderjahr abgeben.

Kinderfreibeträge für das Jahr 2012

So werden ab dem Jahr 2012 die Kinderfreibeträge, auch als Kinderfreibetrag 2012 bekannt, nicht mehr in die Lohnsteuerkarte eingetragen. Dies war bis zum 31.12.2011 bei jeder ausgefertigten Steuerkarte automatisch erfolgt. Der Anlass dafür liegt in einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, nach der der Kinderfreibetrag steuerfrei zu bleiben hat. Nunmehr müssen Eltern die Eintragung der Freibeträge in jedem Jahr beantragen. Sonst würde der Kinderfreibetrag 2012 nicht berücksichtigt werden, wenn die Kirchensteuer und der Solidaritätszuschlag berechnet werden. Auf jeden Fall jedoch werden die Kinderfreibeträge 2012 nicht berücksichtigt, wenn die anfallende Lohnsteuer berechnet wird. Dabei zählt zunächst die Vorrangigkeit der Kindergeldzahlung.

Kinderfreibetrag 2012

Für das Kalenderjahr 2012 wurde der Kinderfreibetrag 2012 auf einen Betrag von 7.008 Euro festgelegt. Monatlich erhalten Eltern für das erste und das zweite Kind im Rahmen vom Kindergeld 2012 einen Betrag von 184 Euro. Gezahlt wird dieser Betrag solange, bis das Kind das 18. Lebensjahr erreicht hat. Sofern sich das Kind noch in einer Ausbildung befindet und das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, wird das Kindergeld 2012 weitergezahlt. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das Kind ein versteuerndes Einkommen erzielt, dass die Höhe von 8.004 Euro nicht überschreitet. Allerdings wird im Rahmen einer Günstigerprüfung durch das Finanzamt noch ein Vergleich durchgeführt, ob Kindergeld 2012 oder Kinderfreibetrag 2012 günstiger für Familien sind. Durchgeführt wird diese Prüfung in Verbindung mit dem Lohnsteuerjahresausgleich oder mit der Steuererklärung für das Jahr 2012.