Elektronische LohnSteuerAbzugsMerkmale (ELStAM) ersetzt Lohnsteuerkarte

Bisher versandten die Städte und Gemeinden an jeden Arbeitnehmer jährlich die Lohnsteuerkarte, auf der bedeutende Merkmale zur Berechnung der Lohnsteuer verzeichnet waren. Dabei handelte es sich beispielsweise um die Steuerklasse (z. B. verheiratet, nicht verheiratet) oder auch die Anzahl der für den Steuerfreibetrag zu berücksichtigenden Kinder. Damit konnte der Arbeitgeber mehr Netto ausbezahlen, denn alle Steuerfreibeträge für die im Haushalt des Arbeitnehmer wohnenden bzw. zu berücksichtigenden Personen konnten gleich im Monat der Auszahlung abgezogen werden. Dieses Verfahren war allerdings der Koalition aus CDU/CSU und FDP zu teuer, so dass der jährliche Druck und das Verschicken der Lohnsteuerkarte eingestellt wurde. Zur Effizienzsteigerung wurde die Berechnung der Lohnsteuer – bei fast ähnlicher Vorgehensweise – nunmehr auf eine zentrale Datenbank umgestellt. Lesen Sie wie diese funktioniert!

Zugriff auf die Steuermerkmale bei der Erstellung des Lohnzettels

Der Arbeitgeber muss nicht mehr darauf warten, dass der Mitarbeiter – hoffentlich rechtzeitig – seine Lohnsteuerkarte für das Jahr 2013 an die Personalabteilung sendet. Vielmehr fragt er die Steuerklasse, Kinderzahl und sonstigen Freibeträge selbst in der zentralen Datenbank ab und übernimmt diese Daten in seine Lohn- und Gehaltsabrechnung. Somit kann er ausnahmslos gleich bei dem Januar-Gehalt die richtigen Daten verwenden und das volle Netto-Einkommen ausbezahlen. Dies ist ein echter Vorteil für alle diejenigen, die gerne einmal die Lohnsteuerkarte zu Hause verlegt haben und diese erst verspätet einreichten. In diesen Fällen musste der Arbeitgeber beispielsweise beim Januar-Gehalt den Höchststeuersatz anwenden. Derjenige, der seine Lohnsteuerkarte erst später wieder gefunden hat, musste dann bis zu seinem Lohnsteuerjahresausgleich warten, um die Überzahlung zurückzuerhalten.

elstam Vorteile und Kritik

In der Administration bei den Unternehmen ergeben sich erhebliche Vorteile und Einsparungen. So müssen insbesondere in größeren Konzernen nicht jährlich zehntausende Lohnsteuerkarten einzeln verwaltet und die Änderungen per Hand übernommen werden. Ebenso entfällt das Eintragen des gezahlten Entgeltes per Hand oder mit einem ausgedruckten Streifen. Datenschützer und Bürgerrechtler äußern aber eine durchaus berechtigte, verständliche Kritik: Jede Art Zentralspeicherung lädt zum Missbrauch ein. Zudem wird gerne auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes verwiesen, nach dem die früher in der DDR verwendete Personenkennziffer in der Bundesrepublik verfassungswidrig wäre. Die eindeutige SteuerID-Nr. jedes Steuerpflichtigen geht aber schon in die Richtung.

Im Endeffekt erfolgte die Einführung der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale zum Jahr 2013 nach einer Güterabwägung zwischen der Einsparung von Bürokratie- und Verwaltungskosten und dem Risiko des Missbrauchs – welches jede zentrale Speicherung nun mal hat.

Kindergeld 2013

Auch im Jahr 2013 haben Eltern Anspruch auf Kindergeld, sofern die Kinder noch minderjährig sind. Darüber hinaus zahlt die Familienkasse bis zum vollendeten 25. Lebensjahr, wenn sich der Nachwuchs in einer Ausbildung befindet, trotz intensiver Suche keinen Ausbildungsplatz angeboten bekommt oder einen Freiwilligendienst ableistet.

Kindergeld Sätze bleiben 2013 unverändert

Die Höhe des Kindergelds bleibt 2013 gleich. Für das erst- sowie das zweitgeborene Kind können Eltern jeweils 184 Euro im Monat erwarten. Für das dritte Kind gewährt die Behörde 190 Euro monatlich, jedes weitere Kind unterstützt die Kasse mit 215 Euro. Der schriftliche Antrag muss bei der Familienkasse der zuständigen Agentur für Arbeit gestellt werden. Zu beachten ist, dass der Anspruch vier Jahre später verjährt. Wer zum Beispiel im Jahr 2009 Kindergeld bekommen würde, muss dies spätestens zum 31.12.2013 beantragen. Empfehlenswerter ist es selbstverständlich, sich schon viel früher an die Familienkasse zu wenden.

Nur wenige Nachweise für Kindergeld nötig

Die Beantragung des Kindergelds ist denkbar einfach. Hierzu muss nur ein übersichtliches Formular ausgefüllt werden, eine Geburtsurkunde ist beizulegen. Bei Volljährigkeit fordert die Familienkasse Nachweise hinsichtlich der weiteren Berechtigung. Eine wesentliche Erleichterung stellte eine seit 2012 wirksame Reform dar. Zuvor mussten Kindergeldbezieher belegen, dass der Nachwuchs nicht mehr als 8004 Euro im Jahr verdiente. Wurde diese Grenze überschritten, musste das Kindergeld für ein gesamtes Jahr zurückgezahlt werden. Nun muss nur noch am Ende der Ausbildung dargelegt werden, dass keine Jobs von über zwanzig Wochenstunden angenommen wurden.

Das individuelle Kinderglück bringt Vorteile, aber auch Kosten

Ein Traum vieler: eine Familie mit Kindern und ein eigenes Heim. Das Kinder sehr kostenintensiv sind, ist bekannt. Da bietet sich kaum noch eine Möglichkeit für den Durchschnittsbürger, auch noch das Geld zu erarbeiten, um eine Wohnbaufinanzierung zu ermöglichen. Eigenheimzuschüsse sind gestrichen worden, doch versuchen nun die Kommunen zu helfen mit Förderdarlehen für die Wohnbaufinanzierung und Kosten für das Eigenheim.

Ein besonderer Aspekt stellt die Wohnbaufinanzierung der Kommunen und Kirchen dar. Diese vergeben Baugrundstücke mit verbilligten Konditionen, bieten Zuschüsse der Kosten für das Eigenheim oder stellen Rabatte für Grundstücke zu Verfügung, die auf ein Erbbaurecht basieren. Diese werden speziell für Familien mit Kindern angeboten. Sie können je nach Kommune pro Kind mit Vergünstigungen von rund zehn Prozent rechnen, maximal vierzig Prozent in den gesamten Vergünstigungen. Andere Kommunen bieten Zuschüsse zur Wohnbaufinanzierung von bis zu 5.000 Euro pro Kind an. Hier lohnt es sich, auf städtische Grundstücke zurückzugreifen.

Das Eigenheim muss für Familien mit Kindern dementsprechend über eine größere Wohnfläche verfügen, als das Eigenheim für Alleinstehende. So steigen nicht nur die Kosten für das Eigenheim, sondern auch Ihre Energiekosten im neuen Zuhause.
Zwar sind die KfW-Förderungen für Energiesparhäuser nicht extra für Familien mit Kindern ausgelegt, doch können Sie bei dem energiesparenden Bau/Umbau die Kreditkonditionen gravierende Vergünstigungen erhalten. Mit einem derzeitigen Zins ab 2,47 Prozent jährlich und beginnenden Laufzeit von 10 Jahren und der monatlichen Kostenersparnis des Energieverbrauches Ihrer Familie, rentiert sich diese Förderung, zumal dazu die steuerlichen Vergünstigungen für Ihre Kinder ebenfalls die Kosten für das Eigenheim senken.

Kinderfreibetrag 2012 – das gilt für den Kinder Freibetrag 2012

In diesem Jahr ist eine Vielzahl von Neuerungen in Kraft getreten, von der Eltern profitieren können. Spürbar wird das für Eltern, auch beim Kinderfreibetrag 2012, wenn sie die Steuererklärung für das laufende Kalenderjahr abgeben.

Kinderfreibeträge für das Jahr 2012

So werden ab dem Jahr 2012 die Kinderfreibeträge, auch als Kinderfreibetrag 2012 bekannt, nicht mehr in die Lohnsteuerkarte eingetragen. Dies war bis zum 31.12.2011 bei jeder ausgefertigten Steuerkarte automatisch erfolgt. Der Anlass dafür liegt in einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, nach der der Kinderfreibetrag steuerfrei zu bleiben hat. Nunmehr müssen Eltern die Eintragung der Freibeträge in jedem Jahr beantragen. Sonst würde der Kinderfreibetrag 2012 nicht berücksichtigt werden, wenn die Kirchensteuer und der Solidaritätszuschlag berechnet werden. Auf jeden Fall jedoch werden die Kinderfreibeträge 2012 nicht berücksichtigt, wenn die anfallende Lohnsteuer berechnet wird. Dabei zählt zunächst die Vorrangigkeit der Kindergeldzahlung.

Kinderfreibetrag 2012

Für das Kalenderjahr 2012 wurde der Kinderfreibetrag 2012 auf einen Betrag von 7.008 Euro festgelegt. Monatlich erhalten Eltern für das erste und das zweite Kind im Rahmen vom Kindergeld 2012 einen Betrag von 184 Euro. Gezahlt wird dieser Betrag solange, bis das Kind das 18. Lebensjahr erreicht hat. Sofern sich das Kind noch in einer Ausbildung befindet und das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, wird das Kindergeld 2012 weitergezahlt. Die Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das Kind ein versteuerndes Einkommen erzielt, dass die Höhe von 8.004 Euro nicht überschreitet. Allerdings wird im Rahmen einer Günstigerprüfung durch das Finanzamt noch ein Vergleich durchgeführt, ob Kindergeld 2012 oder Kinderfreibetrag 2012 günstiger für Familien sind. Durchgeführt wird diese Prüfung in Verbindung mit dem Lohnsteuerjahresausgleich oder mit der Steuererklärung für das Jahr 2012.

Kindergeld 2012 – Änderungen und Regelung zum Kindergeld

Die gute Nachrichte vorweg: Die Regelungen für das Kindergeld 2012 werden einfacher zu handhaben sein als bisher. Viele werden sagen: Endlich wird auch an die Eltern gedacht, die entweder keine Möglichkeit haben, sich mit Anträgen und Formularen herum zu schlagen und an die, die ihre Zeit stattdessen lieber mit ihren Kindern verbringen möchten. Beim Kindergeld 2012 gibt es einige Änderungen und Vereinfachungen, die alle Eltern und erwachsenen Kinder kennen sollten.

Beim Kindergeld 2012 ist keine aufwendige Einkommensprüfung mehr notwendig. Junge Erwachsene unter 25 Jahren, die sich in der Erstausbildung befinden, brauchen für den Anspruch auf Kindergeld 2012 keine Gehaltsnachweise mehr einreichen sofern nicht mehr als 20 Stunden pro Woche gearbeitet werden. Verdient werden darf nach der neuen Regelung für das Kindergeld 2012 in dieser Zeitspanne so viel wie möglich.

Kindergeldstaffel 2012

Auch beim Kindergeld 2012 gibt es gestaffeltes Kindergeld für Eltern und Kinder. Für das erste Kind werden 184 Euro gezahlt, für das zweite Kind 190 Euro und für jedes weitere 215 Euro im Monat. Besonders Geringverdiener, Alleinerziehende und kinderreiche Eltern sind auf diesen Zuschuss angewiesen, um den Lebensunterhalt für die Kinder bestreiten zu können.

Der Kinderfreibetrag 2012 wird nicht mehr automatisch in der Lohnsteuerkarte vermerkt, sondern muss jährlich manuell neu beantragt werden. 7.008 Euro Kinderfreibetrag für das Jahr 2012 sind eine Summe Geld, die nicht versäumt werden sollte, steuerlich geltend zu machen.

Kindergeld wird von der Familienkasse ausgezahlt

Das Kindergeld 2012 wird von der jeweiligen Familienkasse jeweils im laufenden Monat ausgezahlt. Die genauen Auszahlungstermine lassen sich bei der Familienkasse unter Angabe der Kindergeldnummer erfragen, um besser haushalten zu können. Wer Anspruch auf Kindergeld hat, sollte immer auf dem Laufenden sein, was die jährlichen Bestimmungen angeht. Nur so kann man sicher gehen, keine Neuigkeiten verpasst und alle nötigen Anträge und Eintragungen rechtzeitig vorgenommen zu haben.