Betreuungsgeld 2014

Bei dem Kinder Betreuungsgeld 2014 soll im Gegensatz zum vorangegangenen Kalenderjahr mehr Rücksicht auf die Einkommensverhältnisse von Erwerbstätigen, aber auch von Arbeitslosen im ALG I-Bezug sowie dem Bafög genommen werden. So soll laut Aussage des Bundesverfassungsgerichts das Existenzminimum des Kindes weiterhin steuerbefreit bleiben. Das Kinder Betreuungsgeld kann bis zu 22 Monate bezogen werden. Der gesetzlich zustehende Kinderfreibetrag soll ab dem kommenden Jahr nicht mehr automatisch in der Lohnsteuerkarte eingetragen werden.

Der Kinderfreibetrag soll für das nächste Jahr auf 7.008 Euro steigen. Dabei ist unbedingt zu beachten, dass ein Anspruch auf einen Kinderfreibetrag nur bis zum 18. Lebensjahres besteht. Danach gibt es nur noch eine Sonderregelung, die besagt, dass Kinder bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres Kindergeld erhalten können, wenn sie zu diesem Zeitpunkt einer Ausbildung nachgehen. Das Betreuungsgeld für Kinder unter drei Jahren soll auch weiterhin gezahlt werden; egal, ob die Eltern einer geregelten Beschäftigung nachgehen oder nicht. Pro Kind stehen maximal 22 Monate Betreuungsgeld zur Verfügung. Alle vor dem 1. August 2014 geborenen Kinder erhalten monatlich 100 Euro.

Betreuungsgeld statt Kitaplatz

Nach dem 1. August 2014 sollen dann 150 Euro im Monat gezahlt werden. Mehrere Bundesratsausschüsse haben die neuen Regelungen kritisiert, da durch die gesetzlichen Änderungen beim Betreuungsgeld Eltern dazu genötigt würden, auf einen Kitaplatz zu verzichten und stattdessen die Betreuung des Kindes selbst in die Hand zu nehmen. Diese Entwicklung wäre fatal, da die Kinder somit auch keinen sozialen Kontakt zu Gleichaltrigen bekämen. Die wesentlichen Änderungen des Betreuungsgesetzes wurden bereits im Bundestag verabschiedet und treten ab dem 1. August 2014 in Kraft. Über Sinn und Unsinn dieser gesetzlichen Regelungen lässt sich trotzdem streiten.

Kinderfreibetrag 2014

Schon mit der Gründung der deutschen Bundesrepublik 1949 im Rahmen der Einkommenssteuer Gesetzgebung wurde Eltern das Recht auf Kinderfreibeträge eingeräumt. Der Kinderfreibetrag ist als gesetzlich basierter Leistungsausgleich gestaltet, der Familien ein steuerfreies Existenzminimum gewährleistet. Der Kinderfreibetrag ist nichts anderes als ein steuerlicher Freibetrag, auf welchen Eltern oder Alleinerziehende von Geburt des Kindes bis zumindest zur Vollendung dessen 18. Lebensjahres einen Anspruch stellen können.

Neue Regelungen bzgl. Kinderfreibetrag 2014: Die Reform 2014 ist aufgrund einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes angezettelt worden. Auf dessen Entscheidung hin soll keine Steuer auf das Existenzminimum von Kindern erhoben werden. Dieser Basisfreibetrag wird in regelmäßigem Abstand schriftlich fixiert. 2014 werden Kinderfreibeträge nicht mehr automatisch in die Lohnsteuerkarte übernommen. Es muss eine Beantragung durch die erziehungsberechtigte Person erfolgen.

Anspruch auf Kinderfreibetrag 2014

Anspruch auf den Beitrag haben 2014: – Elternteile, die zur Zahlung der Einkommenssteuer verpflichtet sind, egal ob sie verheiratet, allein erziehend oder geschieden sind. Soll nur einem Partner gezahlt werden, muss nachgewiesen werden, dass er zwei Drittel des Unterhalts für das Kind leistet, das auch in seinem Haushalt wohnt; – Ausnahmsweise können Großeltern den Freibetrag beantragen. Keinen Anspruch auf den Kinderfreibetrag 2014 haben Hartz IV-Empfänger oder sonstige Sozialhilfeempfänger. Ab der Volljährigkeit kann ein Kinderfreibetrag geltend oder Anspruch auf Kindergeld gemacht werden, wenn sich das Kind noch in der ersten Ausbildung befindet. Für Kinder mit physischen bzw. psychischen Behinderungen wird Kindergeld jenseits des 25. Lebensjahres gewährleistet.

Außerdem gilt ab 2014, dass die Berechnung zwischen Kinderfreibetrag und Kindergeld vonseiten des Finanzamtes nicht mehr automatisch vonstatten gehen wird. Der Freibetrag wird für 2014 erhöht und beträgt in den Steuerklassen 1 und 2 7008 Euro. In der Steuerklasse 4 wird der Freibetrag zwischen den Eltern geteilt. Er liegt 2014 bei 3504 Euro pro Person sowie Kind.

Kindergeld oder Freibetrag?

Das Kindergeld für die ersten und zweiten Kinder beträgt 184 Euro pro Kind und Monat. Prinzipiell kann jedes Elternpaar oder jeder Alleinerziehende entscheiden, ob es besser ist, den Freibetrag voll auszuschöpfen bzw. Kindergeld zu beantragen. Das Kindergeld wird monatlich gewährt und in der Steuererklärung berücksichtigt. Es wird mit dem Kinderfreibetrag verrechnet. Für Personen, die wenig oder keine Steuern zahlen müssen, ist der Bezug des Kindergelds die günstigere Variante.

Zu Steuererklärung und Freibetrag: Der Kinderfreibetrag hat in der Steuererklärung geltend gemacht zu werden. Er muss in der Anlage Kind beantragt werden

Steuern 2013 – Kinderfreibeträge

Im deutschen Steuerrecht herrscht insbesondere bei der Lohn- und Einkommensteuer das Prinzip, dass das Existenzminimum bzw. eine Mindestausstattung an Einkommen nicht steuerpflichtig sein soll. Dieses Prinzip dementsprechend starke Schultern mehr und schwache Schultern weniger tragen sollten, wird bei den Freibeträgen für Erwachsene und Kinder berücksichtigt. Allerdings gibt es im Jahr 2013 keine Steigerung der Kinderfreibeträge. Die Bundesregierung verweist in diesem Zusammenhang auf einen regelmäßig erstellten Bericht zum Existenzminimum. Dieser würde für das Jahr 2013 eine Erhöhung des Steuerfreibetrages für Erwachsene um 348 Euro auf 8.342 Euro vorsehen. Die Kinderfreibeträge bleiben also für das Jahr 2013 unverändert bei 4.848 Euro jährlich für jedes zu berücksichtigende Kind.

Das zu versteuernde Jahres-Einkommen einer Familie oder eines Alleinerziehenden wird um die Gesamtsumme der Kinderfreibeträge gekürzt, womit eine Entlastung in Höhe der Summe der Kinderfreibeträge multipliziert mit dem jeweiligen Grenzsteuersatz verbunden ist.

Kinderfreibetrag – Bewertung und Kritik durch unterschiedliche politische Farben

Die meisten Menschen sind davon überzeugt, dass das Existenzminimum für Erwachsene und Kinder unterschiedlich hoch ausfallen sollte. Während ein Steuerfreibetrag von 8.342 Euro für einen Erwachsenen angemessen erscheint, ist die exakte Höhe und Wirkungsweise des Kinderfreibetrages zwischen der Regierung und den Oppositionsparteien umstritten. So kritisieren insbesondere die Grünen, dass dieser Kinderfreibetrag von der Steuerbemessungsgrundlage abgezogen werden würde. Familien mit einem höheren Steuersatz würden also eine höhere Entlastung als Geringverdiener bekommen.

Im Grunde zeigen sich in der Diskussion um den Kinderfreibetrag die unterschiedlichen Meinungen und Ansätze in der Familienpolitik. Über die politischen Farben hinweg dürfte aber unbestritten sein, dass der Kinderfreibetrag regelmäßig angepasst bzw. erhöht werden sollte. Allerdings hat die Koalition aus CDU/CSU und FDP diesen Kinderfreibetrag seit 2010 nicht mehr erhöht. Angesichts steigender Preise für Wohnen, Energie und Lebensmittel sehen viele also die erst 2014 fällige Erhöhung als überfällig an.

Kindergeld 2012 – Änderungen und Regelung zum Kindergeld

Die gute Nachrichte vorweg: Die Regelungen für das Kindergeld 2012 werden einfacher zu handhaben sein als bisher. Viele werden sagen: Endlich wird auch an die Eltern gedacht, die entweder keine Möglichkeit haben, sich mit Anträgen und Formularen herum zu schlagen und an die, die ihre Zeit stattdessen lieber mit ihren Kindern verbringen möchten. Beim Kindergeld 2012 gibt es einige Änderungen und Vereinfachungen, die alle Eltern und erwachsenen Kinder kennen sollten.

Beim Kindergeld 2012 ist keine aufwendige Einkommensprüfung mehr notwendig. Junge Erwachsene unter 25 Jahren, die sich in der Erstausbildung befinden, brauchen für den Anspruch auf Kindergeld 2012 keine Gehaltsnachweise mehr einreichen sofern nicht mehr als 20 Stunden pro Woche gearbeitet werden. Verdient werden darf nach der neuen Regelung für das Kindergeld 2012 in dieser Zeitspanne so viel wie möglich.

Kindergeldstaffel 2012

Auch beim Kindergeld 2012 gibt es gestaffeltes Kindergeld für Eltern und Kinder. Für das erste Kind werden 184 Euro gezahlt, für das zweite Kind 190 Euro und für jedes weitere 215 Euro im Monat. Besonders Geringverdiener, Alleinerziehende und kinderreiche Eltern sind auf diesen Zuschuss angewiesen, um den Lebensunterhalt für die Kinder bestreiten zu können.

Der Kinderfreibetrag 2012 wird nicht mehr automatisch in der Lohnsteuerkarte vermerkt, sondern muss jährlich manuell neu beantragt werden. 7.008 Euro Kinderfreibetrag für das Jahr 2012 sind eine Summe Geld, die nicht versäumt werden sollte, steuerlich geltend zu machen.

Kindergeld wird von der Familienkasse ausgezahlt

Das Kindergeld 2012 wird von der jeweiligen Familienkasse jeweils im laufenden Monat ausgezahlt. Die genauen Auszahlungstermine lassen sich bei der Familienkasse unter Angabe der Kindergeldnummer erfragen, um besser haushalten zu können. Wer Anspruch auf Kindergeld hat, sollte immer auf dem Laufenden sein, was die jährlichen Bestimmungen angeht. Nur so kann man sicher gehen, keine Neuigkeiten verpasst und alle nötigen Anträge und Eintragungen rechtzeitig vorgenommen zu haben.

Kindergeld Freibetrag 2012 – das gilt in für den Kinderfreibetrag

Der Kindergeld Freibetrag berechnet sich aus dem Existenzminimum und entspricht damit dem Grundbedarf eines Kindes. Für das Jahr 2012 bleibt der Kindergeld Freibetrag im Vergleich zu den Vorjahren unverändert. Pro Elternteil liegt der Kinderfreibetrag somit bei 2184 Euro. Für gemeinsam veranlagte Ehepaare beträgt der Kindergeld Freibetrag damit 4368 Euro. Dazu gilt ein Kinderfreibetrag für Betreuungs-, Erziehungs- und Ausbildungsbedarf in Höhe von 1320 Euro je Elternteil und 2640 Euro für gemeinsam veranlagte Paare. Dadurch ergibt sich ein gesamter Kinderfreibetrag von 7008 Euro pro Kind.

Die Günstigerprüfung beim Kindergeld Freibetrag

Angewendet kann der Kinderfreibetrag sowie der Freibetrag für Betreuungs-, Erziehungs- und Ausbildungsbedarf nur dann, wenn diese günstiger als das Kindergeld sind. Ob dies der Fall ist, wird vom Finanzamt anhand der abgegebenen Steuererklärung geprüft. Daraus ergibt sich, dass Besserverdienende sich immer für das Kindergeld entscheiden sollten, auch wenn sich der Kindergeld Freibetrag höher als das Kindergeld auswirkt. Aufgrund der Günstigerprüfung kommt es dabei zu keinem Nachteil. Der Kindergeld Freibetrag sollte nur von Eltern genutzt werden, deren Jahreseinkommen oberhalb von 60.000 Euro liegt. Ab diesem Einkommen wirkt sich die steuerliche Entlastung höher aus als das Kindergeld.

Änderungen beim Freibetrag für Betreuung und Erziehung oder Ausbildung

Der ehemals gewährte Betreuungsfreibetrag für Kinder unter 16 Jahren ist um eine weitere Komponente erweitert worden. Deshalb nennt sich der Freibetrag jetzt „Freibetrag für Betreuung und Erziehung oder Ausbildung“. Er beträgt jährlich 1320 pro Elternteil bzw., 2640 Euro bei Ehepaaren, die gemeinsam veranlagt werden. Durch den Freibetrag soll der Aufwand für Betreuung, Erziehung und Ausbildung abgedeckt werden. Gewährt wird der Freibetrag sowohl für voll- wie auch für minderjährige Kinder. Der Kindergeld Freibetrag kann nicht mehr wie bisher auf einseitigen Antrag des betreuenden Elternteils übertragen werden, wenn der unterhaltspflichtige Elternteil einen Teil der Betreuungskosten trägt bzw. das Kind in einem wesentlichen Umfang betreut. Beim „Freibetrag für Betreuung und Erziehung oder Ausbildung“ wird wie beim Kinderfreibetrag eine Günstigerprüfung durch das Finanzamt durchgeführt.